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...so klang es phonetisch wenn sich ein Ami in Bitburg oder Spangdahlem in ein TAXI setzte und für 7 $ (der Dollar stand damals auf 4,15 DM) zur Wilhelmshöhe kutschieren ließ. Meist bildeten sie Fahrgemeinschaften. Sie benutzten die Endsilbe des Wortes weil es für sie nicht einfach war das Wort Wilhelmshöhe auszusprechen. Mancher liebgewonnene Gast (Airman) hat in Vietnam sein Leben gelassen, es war 1965/66 ). Die Wilhelmshöhe ist eine Legende. Viele indonesische Gruppen spielten hier zum ersten Male in Deutschland und machten von der Wilhelmshöhe aus ihren Siegeszug. An dieser Stelle seien besonders erwähnt: Oety and the Real Rockers, Warry and the Jumping Jacks, The Crazy Rockers, The Javalines u.v.a.m. Nicht zu vergessen die deutsche Gruppe aus Koblenz "The Gitarmen", die späteren Rebbels oder auch The Dogs.  Fred Plenkers  spielte mit wechselnden Besetzungen öfters bei  Max Greeven †, der Besitzer der Wilhelms- höhe.  Max und seine Frau sind mittlerweile verstorben, ihre letzte Ruhestätte ist in Trier-West, direkt unterhalb der Mariensäule. Dieses Engagement kam relativ kurzfristig zustande, ein Anruf genügte. Fred verschwieg, daß er einen farbigen Sänger hatte, er spielte auf Risiko. Als Fred in dieser Besetzung auf der Wilhelmshöhe ankam wurden Max Greeven  und seine Frau blass, es war ein Wagnis mit einem farbigen Bandmitglied. Bis dahin traute sich kein farbiger Gast zur Wilhelmshöhe (Insider kennen die Story). Aber Fred beruhigte Max sicher auch weil Johnny Pepper  ein in Holland sehr gefragter und bekannter Sänger war, er ist vermutlich heute noch aktiv. Vom ersten Abend an brummte der Laden, die Autos standen runter bis zur Bitburger Straße weil der Parkplatz überfüllt war. Johnny Pepper war wohl der erste farbige Sänger auf der Wilhelmshöhe. Er hatte das komplette Repertoire von Solomon Burke, Otis Redding,  Wilson Pickett u.v.a.m. drauf.  Fred hofft, daß Johnny noch viel Freude mit dem jungen Dackel hatte welcher er von Max am letzten Tag kaufte. Rechts unten: Post von Johnny Pepper. Unten links im Torbogen der Porta Nigra : v.l.n.r. Bernd Menzel, Franz Reinholz, Johnny Pepper, Günter Löffelsend †, Fred
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